
TIMELINE
Eine dynamische Reise
von Grün zu Blau, die von Innovationen geprägt ist.
2022
Erste Konzeptskizzen für immersionsgekühlte
Edge-Cloud Computing Systeme
Bewerbung als Lindner Group für die europäische Initative IPCEI-CIS (Important Project of Common European Interest - Cloud Infrastructure & Services), als Teil der 8ra Dachinitative (8ra.com).
2023
Start mit Projekt BiGreen (Building Integrated
Green Edge Cloud Natives)
Bau eines ersten Demonstrators zur Vertestung der Ideen und Erweiterung der ersten Konzepte um Aspekte des Energiemanagements.
2024
Start erster Langzeittests
Testphase des ersten Prototypen zur Validierung von Performance, Effizienz und Sicherheit des Edge-Cloud Computing Systems.
2025
Proof of Concept
Vertestung des weiterentwickelten Protoypen, unter verschiedenen Rahmenbedingungen, in Lindner Immobilien.
2026
Abschluss des IPCEI-CIS
Fertigstellung der Nullserie und Zertifizierung als CE-konformes Produkt als Ergebnis des Abschlusses des Projektes BiGreen im IPCEI-CIS.
Beispiel Deutschland
Cloud Infrastruktur
US-Cloud Act
Widerspruch zur DSGVO, da selbst bei lokalem Hosting keine Garantie für "Nicht-Einsehbarkeit" der Daten für US-Behörden besteht
Warum wir gestartet haben –
die Herausforderung

70 %
der Rechenzentren in Deutschland sind zentral um Frankfurt am Main herum angesiedelt
>1 %
CO2-Emissionen verursacht durch Rechenzentren und ihre Versorgungstechnik
≈ 9.300 qm
Flächenversieglung für jedes neugebaute Rechenzentrum
≈ 1,7
Power Usage Effectiveness, da die Rechenzentren nicht effektiv betrieben werden
200 %
von 2020 auf 2025 hat sich das globale Datenvolumen verdoppelt
BiGreen bietet die Möglichkeit eine souveräne Cloud aufzusetzen.
BiGreen – ein Teil der Lösung

<70 %
Reduktion der Rechenzentren um Frankfurt am Main für eine dezentrale Infrastruktur
<1 %
Reduktion der CO2-Emissionen
≈ 0 qm
Flächenversieglung, wegen der Platzierung in bereits vorhandenen Immobilien
< 1,1
Power Usage Effectiveness
und Erfüllung gesetzlicher Anforderungen
100 %
dezentrale Struktur zur Entlastung der Netzwerke
BiGreen als Teil des EU-Förderprogramms IPCEI-CIS
IPCEI-CIS steht für Important Projects of Common European Interest – Next Generation Cloud Infrastructure and Services. Das EU-Förderprogramm hat zum Ziel ein leistungsfähiges und nachhaltiges Multi-Provider Edge-Cloud Kontinuum für Europa zu schaffen. BiGreen trägt zur Stärkung der europäischen digitalen Souveränität bei, indem innovative, dezentrale Edge-Cloud Infrastrukturen entwickelt werden, die die Sicherheit, Nachhaltigkeit und Unabhängigkeit europäischer Daten und Anwendungen fördern.
Für weiterführende Informationen: https://www.8ra.com/
Karriere
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unseres Teams
Gemeinsam entwickeln wir dezentrale Edge-Cloud-Systeme, die Rechenleistung, erneuerbare Energie und Gebäudetechnik intelligent verbinden. In einem interdisziplinären Team aus Technologie-, Energie- und Strategiefachleuten gestalten wir digitale Infrastruktur lokal, nachhaltig und souverän.

Die zunehmende Abhängigkeit von wenigen großen Cloud-Anbietern, den sogenannten „Hyperscalern“, birgt ein erhebliches Risiko für den europäischen Wirtschaftsraum. Diese Anbieter dominieren den Markt und kontrollieren damit große Teile der digitalen Infrastruktur, was Europa in eine technologische Abhängigkeit führt. Angesichts der immer stärkeren Digitalisierung aller Lebensbereiche ist ein grundlegender Wandel der Technologien notwendig, um die Zukunftsfähigkeit und Unabhängigkeit Europas zu sichern.
Vor diesem Hintergrund verfolgt das IPCEI-CIS Projekt ein übergeordnetes Ziel: den Aufbau einer souveränen, europäischen Cloud-Infrastruktur. Denn bislang liegt der europäische Anteil am globalen Cloudmarkt bei lediglich rund 8% (Stand 2025). Gleichzeitig entsprechen die Datenschutz- und Datenverarbeitungspraktiken der marktbeherrschenden, außereuropäischen Anbieter häufig nicht den Anforderungen an Transparenz, Sicherheit und Selbstbestimmung, wie sie in Europa gefordert werden. IPCEI-CIS adressiert dieses Defizit mit dem Anspruch, digitale Souveränität auf europäischer Ebene nachhaltig zu stärken.
Die stetig wachsende Nachfrage nach leistungsfähigeren digitalen Technologien und Services – wie maschinellem Lernen, autonomen Fahrzeugen, hochauflösenden Videostreams, Social Media und Onlinehandel – erfordert immer leistungsfähigere Serverinfrastrukturen.
Diese Hochleistungssysteme sind bislang meist in zentralisierten Rechenzentren konzentriert, die enorme Mengen elektrischer Energie benötigen. Ein Großteil dieser Energie wird jedoch in Form ungenutzter Abwärme an die Umgebung abgegeben – mit teils gravierenden ökologischen Folgen: Die freigesetzte Wärme beeinflusst das Mikroklima benachbarter Städte, die Infrastruktur zur Energieversorgung ist kosten- und ressourcenintensiv, und die CO₂-Emissionen der oft fossilen Kraftwerke treiben den Klimawandel weiter voran.
Zwar schreibt das neue Energieeffizienzgesetz eine „grünere“ Ausrichtung von Rechenzentren vor – unter anderem durch eine verpflichtende Nutzung der Abwärme – doch die Realität sieht oft anders aus: Viele Betreiber verwenden energieintensive Kühlsysteme, um Überhitzung zu vermeiden. Eine Alternative ist der Anschluss an Fernwärmenetze. Allerdings fehlen in Gewerbegebieten oder stadtnahen Randlagen oft entsprechende Infrastrukturen. Zudem stellen die hohen Investitionskosten eine große Herausforderung dar.
Building Integrated GREen Edge cloud Natives oder anders formuliert: modulare Edge-Cloud Computing Systeme
Im Rahmen unseres visionären Projekts BiGreen arbeiten wir an hoch-innovativen, modularen Edge-Cloud Computing Systemen, die nahtlos in die Gebäudetechnik von Neubauten und Bestandsgebäuden integriert werden.
Für den Betrieb dieser kann auf lokal erzeugter, regenerativer Energie gesetzt werden. Die Abwärme, die bei der Datenverarbeitung entsteht, wird vor Ort genutzt – sei es für gebäuderelevante Anwendungen (z. B. Heizung, Warmwasser) oder auch für nicht-gebäuderelevante Prozesse (z. B. industrielle Prozesswärme). Dadurch können laufende Betriebskosten gesenkt werden.
BiGreen verfolgt das Ziel, eine neue Art digitaler Infrastruktur zu etablieren – modular, energieeffizient und dezentral. Ein zentrales Element ist dabei das Prinzip „Plug & Play Place Everywhere“: BiGreen lässt sich ohne aufwendige Planung oder bauliche Maßnahmen nahezu überall installieren – sei es in urbanen Gebäudekomplexen, ländlichen Versorgungsstrukturen oder industriellen Anwendungen. Diese Flexibilität macht BiGreen besonders attraktiv für eine Vielzahl von Kunden, die an nachhaltigen, zukunftsfähigen Technologien interessiert sind.



